Parodontotologie

Das Parodontium setzt sich aus den vier Hauptgeweben Zahnfleisch, Knochen, Wurzelhaut und Wurzelzement des Zahnes zusammen. Es dient der Verankerung des Zahnes im Knochen. Erkrankungen des Parodontiums führen zur Lockerung der Zähne und langfristig zum Ausfall. Die Parodontitis ist eine der beiden Hauptursachen, die zum vermeidbaren Zahnverlust führen.


Den Anfang nimmt die Erkrankung mit Zahnbelägen, die zu einer Gingivitis, der Entzündung des Zahnfleisches, führen. Breiten sich diese Beläge unter das Zahnfleisch aus, so entzündet sich der gesamte Zahnhalteapparat. Die Verhärtung bzw. Verkalkung dieser Beläge ist der Zahnstein. Dieser kann durch eine Zahnbürste nicht mehr entfernt werden. Bakterien, die in diesen Belägen vermehrt vorkommen, verursachen mit ihren Stoffwechselprodukten eine nachhaltige Schädigung des Parodotiums. Es kommt zum entzündlichen Abbau des Knochens, die Zähne verlieren ihren Halt und werden locker.


Ziel der Parodontologie ist es, die Schädigung durch Beläge und Bakterien zu verhindern oder eine begonnene Schädigung zu stoppen und eine Regeneration des Zahnhalteapparates zu erreichen. In unserer Praxis haben wir dazu ein Therapiekonzept erarbeitet, welches sich an das Konzept der parodontologischen Abteilung der Universität Bern in der Schweiz anlehnt.